Ich lobte mein Kind für alles, Psychologen warnen vor den Folgen für die Motivation

erfahren sie, warum psychologen davor warnen, kinder für alles zu loben, und wie sich übertriebene anerkennung auf die motivation und entwicklung ihres kindes auswirken kann.

Erziehung ist eine Kunst, die oft in die Irre führen kann. Insbesondere das Loben von Kindern kann, wenn es übertrieben wird, negative Folgen für ihre Motivation und ihr Selbstwertgefühl haben. Psychologen warnen davor, dass übermäßiges Lob, insbesondere das an Bedingungen geknüpfte, die natürliche Entwicklung und die intrinsische Motivation der Kinder gefährden kann.

Die Psychologie hinter dem Lob

In Familien, in denen Kinder häufig für jede kleine Leistung gelobt werden, könnte das eigentlich positive Feedback schnell in eine Quelle des Drucks verwandelt werden. Kinder, die an ein ständiges Lob gewöhnt sind, könnten das Ausmaß ihrer Fähigkeiten overschätzen oder sich unter Druck gesetzt fühlen, immer wieder zu glänzen. Zudem kann es dazu führen, dass sie weniger aus eigenen Antrieb handeln, da sie denken, dass ihr Wert von der Anerkennung anderer abhängt. Viele Psychologen betonen, dass es wichtiger ist, Kinder für ihre Anstrengungen und Fortschritte zu loben, anstatt einfach für das Ergebnis.

Einführung in konstruktives Lob

Konstruktives Lob sollte spezifisch und zeitnah erfolgen. Statt allgemeiner Kommentare wie „Gut gemacht“ sollte man konkrete Anstrengungen würdigen, zum Beispiel: „Ich sehe, dass du hart an deinen Mathe-Hausaufgaben gearbeitet hast.“ Dieses spezifische Lob unterstützt das Kind dabei, zu verstehen, was genau geschätzt wird, und fördert somit sein Selbstwertgefühl.

  • 🔍 Sei spezifisch: Lobe konkrete Leistungen.
  • 💡 Sei ehrlich: Vermeide leeres Lob, es kann schaden.
  • Sei zeitnah: Feedback direkt nach der Leistung.
  • ⚖️ Sei angemessen: Vermeide übertriebenes Lob.
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Konsequenzen von übertriebenem Lob

Kinder, die ständig als das „Goldkind“ betrachtet werden, können in eine schwierige Lage geraten. Sie lernen, dass ihre Existenz und ihr Wert vom Lob abhängen. Das kann dazu führen, dass sie in späteren Beziehungen größere Schwierigkeiten haben, geeignetes Lob und Kritik zu akzeptieren. Es kann traumatische Erfahrungen hervorbringen, und viele Kinder, die in einem solchen Umfeld aufwachsen, finden sich später in toxischen Beziehungen wieder, weil sie Erwartungen haben, die an ein ständiges Lob gebunden sind.

Alternativen zur Motivation

Statt übermäßig zu loben, können Eltern ihre Kinder auch durch andere Methoden ermutigen und motivieren:

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  • 🌱 Realistische Ziele setzen: Zielvereinbarungen, die Erfolge ermöglichen.
  • 🎨 Engagement in Interessen: Kinder sollten unterstützt werden, ihre Leidenschaften zu verfolgen.
  • 🤝 Unterstützung bieten: Seien Sie für Ihr Kind da, wenn es Herausforderungen hat.
  • 🙌 Verantwortung übertragen: Geben Sie Aufgaben, die Kinder selbständig erledigen können.

Die Erziehung erfordert ein empfindliches Gleichgewicht. Es ist wichtig, Kindern den Raum zum Wachsen zu geben, ohne sie unter den Druck ständigen Lobens zu setzen. Eine positive Erziehung soll die Motivation anregen und gleichzeitig den Kindern helfen, ein gesundes Selbstbild zu entwickeln. Durch eine Kombination aus konstruktivem Feedback und der Förderung von Eigenverantwortung können Eltern eine unterstützende Umgebung schaffen, die für die langfristige Entwicklung ihrer Kinder förderlich ist.

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