Ein Neurowissenschaftler erklärt, warum die Jahre nach 40 plötzlich schneller vergehen

ein neurowissenschaftler erklärt, warum die zeit nach dem 40. lebensjahr subjektiv schneller vergeht und welche neurologischen prozesse dahinterstecken.

Das Phänomen, dass die Jahre nach 40 gefühlt schneller vergehen, ist vielen bekannt. Doch was liegt hinter dieser Wahrnehmung? Der Neurowissenschaftler Marc Wittmann beschäftigt sich intensiv mit der Zeitwahrnehmung und erklärt, wie Gedächtnis und Emotionen eine entscheidende Rolle spielen.

Warum die Zeit schneller vergeht: Der psychologische Mechanismus

Laut Wittmann ist das Gefühl, dass die Zeit verstreicht, weniger eine mathematische Rechnung als vielmehr ein psychologischer Prozess. Die Gehirnfunktion verarbeitet Erlebnisse und speichert diese im Gedächtnis. Eine faszinierende Erkenntnis: Je mehr emotionale Erinnerungen wir sammeln, desto länger erscheint uns die zurückliegende Zeit. 🍃

Die Rolle von Emotionen und Erlebnissen

Die Aussage, dass je mehr Eindrücke wir haben, desto länger die Zeit erscheint, wird durch persönliche Erlebnisse belegt. Ein Wochenende in den Alpen, das voller neuer Erfahrungen ist, fühlt sich in der Rückschau deutlich länger an als ein Alltagstag voller Routine.

Routine als Zeit-Killer

Routine wirkt wie ein Zeit-Killer. Eine Wiederholung alltäglicher Tätigkeiten führt dazu, dass unsere Erlebnisse weniger prägnant im Gedächtnis bleiben. Die Zeit mag im Moment der Tätigkeit scheinbar lang erscheinen, doch im Rückblick bleibt nur wenig hängen. 🤯

Der Effekt der Digitalisierung

Die zunehmende Digitalisierung unseres Lebens hat ebenfalls Einfluss auf unsere Kognition und Zeitwahrnehmung. Ablenkungen und der Mangel an Wartezeiten schränken unsere Fähigkeit ein, das Hier und Jetzt bewusst zu erleben. 🌀

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Tipps zur Verbesserung der Zeitwahrnehmung

  • Neue Erfahrungen
  • 🧘‍♀️ Achtsamkeit üben: Meditation und Achtsamkeitsübungen helfen, den Moment bewusster zu erleben.
  • 👣 Routinen aufbrechen: Kleine Veränderungen im Alltag können neue Eindrücke hervorbringen.

Fazit zur Zeitwahrnehmung im Alter

Das Gefühl der beschleunigten Zeit nach dem 40. Lebensjahr ist ein komplexes Zusammenspiel von Gedächtnis, Emotionen und der täglichen Routine. Indem man bewusst neue Erlebnisse sucht und alltägliche Muster aufbricht, kann man die eigene Zeitwahrnehmung nachhaltig beeinflussen. 🌟

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